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Wer sich wundert, warum auf meinem Blog die letzten Tage/Wochen nichts Neues zu lesen war, hier die einfache Erklärung: 18 Tage lang dauerte Österreich’s größtes Brauchtum’s und Volksmusikfest – die Wiener Wiesn. Letztes Jahr hatte ich persönlich meine Premiere auf dem Fest. Ich half beim Aufbau mit und kellnerte im Wiesbauer Zelt. Heuer gab ich mir aus zeitlichen Gründen „nur die Wiesn Kellnerei“. Wie schon letztes Jahr war ich auch heuer wieder im Wiesbauer Zelt eingesetzt und rannte Kilometer für Kilometer mit Maßkrügen und Schlitten (=Kellnertablett/tableau).

In Wien beginnt die Wiesn…

… täglich zur Mittagsstund (Mo – So), eher gemütlich mit einem Auftritt der verschiedensten Blasmusikkapellen, je nach Gruppe kann es auch passieren, dass um 13 Uhr das gesamte Zelt schon auf den Bänken steht. Im Vergleich zum letzten Jahr war es heuer untertags leider weniger oft der Fall. Manche behaupten, es sei an der Musik gelegen. Das würde ich jetzt so einmal nicht verneinen.
Wie auch immer, die Gaudi beim Arbeiten war trotzdem immer vorhanden. Sei es beim „Schmähführn“ mit den Gästen, beim Gedankenaustausch mit seinen Kollegen oder beim Mitgrölen der Lieder, der Spaß ist immer Teil des Wiesnalltags.

STiCK TRiP – Wiener Wiesn – Video 01

STiCK TRiP – Wiener Wiesn – Video 02

Auch die Gäste in den Zelten amüsierten sich großartig. Wenngleich es so schien, als ob manche Personen auf der Wiener Wiesn zum ersten Mal in ihrem Leben das Klatschen für sich entdeckten. Rhythmusgefühl, Koordination und Gesangstalent blieben bei manchen Personen definitiv im Kleiderschrank zuhause hängen.
Auf der Wiener Wiesn gibt’s ja untertags die Bundesländer Tage, sprich es werden am gesamten Gelände unterschiedlichste Bräuche und Traditionen vorgestellt. Am Abend herrscht dann in den Festzelten (Wiesbauer, Gösser und Wojnar’s) ausgelassene Partystimmung. Insgesamt ist in den Zelten Platz für 5.800 Personen.
Wie geht das, damit dann alle (5.800) so schnell und gleichzeitig zu ihren Maßkrügen kommen? Ganz einfach: Beerjet!
Beerjet = eine Maschine, die an einen 28.000 Liter Tank angehängt ist und zeitgleich mehrere Maß Bier befüllt. Da geht’s ruckizucki und die Maßkrüge sind voll. Im gleichen Moment stehen dann diese schon auf den Biertischen in den Händen er Gäste!

Fotos von der Wiener Wiesn 2015 gibt’s hier zu sehen, sowie auf den Portalen der lokalen Fotocommunities (Puls4, Szene1, Warda, Volume, Krone, Heute, Österreich,…).

Hier noch ein paar Facts rund um die Wiener Wiesn:
Zum Outfit eines Wiesnkellners gehören selbstverständlich – neben Lederhosn, Karohemd und Stutzen – ein Block, a g’scheites Schreibgerät, da Fleck (= Kellnergelbbörsl), des Hangerl (= Geschirrtuch) und a Ansteck-Herzerl mit dem eigenen Namen drauf.
Wiesbauer und Gösser Zelt werden von der ZumLudwig Gastronomie bewirtet.
Die tägliche Afterparty fand sehr oft bis in die frühen Morgenstunden im Wagon31 statt.
Wagon31 → früher gab es einmal 30 Wagons am Wiener Riesenrad und den Einkehrschwung nach einer Fahrt mit dem Riesenrad machte man dann logischerweise im Wagon31. Seid mehreren Jahrzenten hat das Riesenrad nur noch 15 Wagons.

Zum Schluss muss ich wieder einmal sagen, dass die Arbeit auch heuer, dank des besten Wiesn Teams (Gerry, Christian, Hias, Martin, Pauli), endlos viel Spaß gemacht hat. Natürlich waren auch allen anderen Teams im gesamten Wiesbauer Zelt intern als auch teamübergreifend top! Noch ein Hoch auf unsere Bauchladen Mädls, ein Mahlzeit an die hervorragende Küche und ein kurz und knackiges Prost an die Teams vom Gösser Zelt, denn: Wir sind, eine große Familie…

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Habe die Ehre, wir sehen uns 2016 bei der nächsten Auflage der Wiener Wiesn.

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